Rhein: Niedrigwasser erschwert Transport von Mineralölprodukten - en2x

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Rhein: Niedrigwasser erschwert Transport von Mineralölprodukten

Berlin, 07.10.2026 | Branche arbeitet permanent an Aufrechterhaltung der Lieferketten

Ungewöhnliche Trockenheit hat in den vergangenen Monaten für niedrige Pegelstände an deutschen Wasserstraßen gesorgt, vor allem auf dem stark befahrenen Rhein. Dadurch wird die Transportkapazität der Binnenschifffahrt erheblich eingeschränkt. Das betrifft auch Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin und Vorprodukte für die chemische Industrie.

Prof. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer en2x: „Auch wenn unsere Mitglieder viel Erfahrung mit logistischen Problemen durch Niedrigwasser haben, stehen wir vor jedoch vor einer besonders großen Herausforderung. Die Situation ist aktuell sehr angespannt.“ Binnenschiffe müssen mit deutlich geringerem Frachtvolumen beladen werden oder sie mussten den Betrieb bereits ganz einstellen. Der Transport wird, wo möglich, auf Kesselwagenzüge oder Tankkraftwagen verlagert. Allerdings sind sowohl die Anzahl der verfügbaren Kesselwagen als auch die der Tankkraftwagen begrenzt. Dadurch steigen zudem die Transportkosten, was sich auch auf die Tankstellenpreise auswirkt.

Zuletzt sind die Pegelstände am Rhein weiter gesunken. Verschiedene Tankläger können nicht mehr oder nur noch mit sehr geringen Mengen per Binnenschiff versorgt werden. Aufgrund des Rheinniedrigwassers und der damit eingeschränkten Binnenschifffahrt auch für Mineralölprodukte bei gleichzeitig höherer Nachfrage nach Benzin und Diesel infolge des Beginns der Steuersenkung auf Benzin und Diesel („Tankrabatt“) kam es an Tankstellen in der Rheinregion vereinzelt und vorübergehend zu Leerständen. Es handelt sich nicht um ein flächendeckendes Phänomen. Wir können nicht ausschließen, dass solche Fälle abermals auftreten. Die Versorgung bleibt jedoch gesichert.

Küchen: „Die en2x-Mitgliedsunternehmen arbeiten permanent daran, die Belieferung von den Raffinerien nicht nur zu den Tankstellen, sondern mit den entsprechenden Produkten unter anderem auch zu Heizölkunden, Flughäfen und Industrie aufrecht zu erhalten.“

Diese Informationen werden der Lage entsprechend aktualisiert.

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