en2x fordert eigene Fahrzeugkategorie für erneuerbare Kraftstoffe im EU-Automobilpaket - en2x

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en2x fordert eigene Fahrzeugkategorie für erneuerbare Kraftstoffe im EU-Automobilpaket

Berlin, 16.09.2026  

In einem aktuellen Positionspapier macht en2x die Branchensicht auf das Automotive Package der EU-Kommission noch einmal deutlich: Der Kommissionsvorschlag bleibt weit hinter dem Anspruch einer technologieoffenen Klimapolitik zurück. Dieser setzt weiterhin nahezu ausschließlich auf Elektromobilität und Wasserstoff, während erneuerbare Kraftstoffe trotz nachweisbarer und zertifizierter CO₂-Minderungen nur eine sehr begrenzte Rolle spielen. Die vorgesehene 3-Prozent-Anrechnung schafft keine ausreichenden Investitionsanreize und die zusätzlichen (Elektrifizierungs-)Vorgaben für Unternehmensflotten erhöhen vor allem den bürokratischen Aufwand.

Notwendig wäre stattdessen eine echte Öffnung der Flottenregulierung für Fahrzeuge, die allein mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden (sog. VEEF), um Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichermaßen zu stärken. Wir benötigen künftig erhebliche Mengen erneuerbarer Kraftstoffe, um die Ziele der Treibhausgasminderungsquote zu erfüllen. Wenn es jedoch bei dem bisherigen Vorschlag bleibt und somit Verbrennerfahrzeuge keine echte Perspektive auch nach 2035 haben, fehlt aus Sicht von en2x vielfach eine wesentliche Voraussetzung für Investitionen in fortschrittliche Biokraftstoffe und strombasierte Kraftstoffe.

Zuletzt sind die Pegelstände am Rhein weiter gesunken. Verschiedene Tankläger können nicht mehr oder nur noch mit sehr geringen Mengen per Binnenschiff versorgt werden. Dadurch hat sich die Wahrscheinlichkeit von vorübergehenden und regional beschränkten Versorgungsengpässen weiter erhöht. Das gilt insbesondere, wenn es zusätzlich zu Verspätungen auf der Schiene, zu technischen Störungen oder anderen Einschränkungen in der Transportlogistik kommen sollte. Küchen: „Die en2x-Mitgliedsunternehmen arbeiten permanent daran, die Belieferung von den Raffinerien nicht nur zu den Tankstellen, sondern mit den entsprechenden Produkten unter anderem auch zu Heizölkunden, Flughäfen und Industrie aufrecht zu erhalten.“

Zum Positionspapier in deutscher Sprache

Zum Positionspapier in engl. Sprache

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