Rhein: Niedrigwasser erschwert Transport von Mineralölprodukten - en2x

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Rhein: Niedrigwasser erschwert Transport von Mineralölprodukten

Berlin, 12.08.2026 | Branche arbeitet permanent an Aufrechterhaltung der Lieferketten

Der trockene Sommer sorgt für niedrige Pegelstände an deutschen Wasserstraßen, vor allem auf dem stark befahrenen Rhein. Dadurch wird die Transportkapazität der Binnenschifffahrt erheblich eingeschränkt. Das betrifft auch Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin und Vorprodukte für die chemische Industrie.

Prof. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer en2x: „Auch wenn unsere Mitglieder viel Erfahrung mit logistischen Problemen durch Niedrigwasser haben, stehen wir vor jedoch vor einer besonders großen Herausforderung. Die Situation ist aktuell sehr angespannt.“ Binnenschiffe müssen mit geringerem Frachtvolumen beladen werden – teilweise zu einem Viertel der Normalkapazität, oder sie mussten den Betrieb vorübergehend ganz einstellen. Der Transport wird, wo möglich, auf Kesselwagenzüge oder Tankkraftwagen verlagert. Allerdings sind deren Kapazitäten begrenzt, hinzu kommen aktuell viele Baustellen. Dadurch steigen zudem die Transportkosten, was sich auch auf die Tankstellenpreise auswirkt.

Zuletzt sind die Pegelstände am Rhein weiter gesunken. Verschiedene Tankläger können nicht mehr oder nur noch mit sehr geringen Mengen per Binnenschiff versorgt werden. Dadurch hat sich die Wahrscheinlichkeit von vorübergehenden und regional beschränkten Versorgungsengpässen weiter erhöht. Das gilt insbesondere, wenn es zusätzlich zu Verspätungen auf der Schiene, zu technischen Störungen oder anderen Einschränkungen in der Transportlogistik kommen sollte. Küchen: „Die en2x-Mitgliedsunternehmen arbeiten permanent daran, die Belieferung von den Raffinerien nicht nur zu den Tankstellen, sondern mit den entsprechenden Produkten unter anderem auch zu Heizölkunden, Flughäfen und Industrie aufrecht zu erhalten.“

 

Diese Informationen werden der Lage entsprechend aktualisiert.

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