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Industriebündnis fordert mehr Planbarkeit und Entlastung bei Trassenpreisen
Berlin, 09.07.2026 | Industriebündnis fordert mehr Planbarkeit und Entlastung bei Trassenpreisen
en2x hat gemeinsam mit dem Verband der chemischen Industrie (VCI) und weiteren Industrieverbänden ein Positionspapier zu den steigenden Trassenpreisen veröffentlicht. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion um das Trassenpreissystem: Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Preisbremse im Schienenpersonennahverkehr muss DB InfraGo die Trassenpreise neu festlegen, was auch den Güterverkehr betrifft. Gleichzeitig steht eine Reform des Trassenpreissystems durch das Bundesverkehrsministerium weiterhin aus.
Für die Industrie sind steigende und kurzfristig veränderte Trassenpreise ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Insbesondere Mineralöltransporte sind aufgrund der großen Mengen und der Gefahrguteigenschaft überproportional betroffen. Höhere Preise verteuern die Logistik und erschweren die Planung verlässlicher Transportketten. Die Verbände fordern daher vor allem eine kosteneffiziente und wettbewerbsfähige Trassenpreisgestaltung, mehr Planbarkeit und Verlässlichkeit in der Preisentwicklung und stärkere Anreize für mehr Qualität und Zuverlässigkeit im Schienengüterverkehr.
Zum gemeinsamen Positionspapier von VCI, en2x und weiteren Verbänden
Zur gemeinsamen Pressemitteilung von VCI, en2x und weiteren Verbänden