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Chemie- und Raffineriepakt für Nordrhein-Westfalen unterzeichnet
In Düsseldorf wurde am vergangenen Freitag der „Chemie- und Raffineriepakt NRW“ unterzeichnet – ein Bekenntnis der nordrhein-westfälischen Landesregierung zu den industriellen Wurzeln und Zukunftschancen. Ziel ist es, den Chemie- und Raffineriestandort zu stärken, Investitionen zu ermöglichen und die Transformation der Branche aktiv zu gestalten. Die Partner – die Landesregierung, die Verbände VCI NRW und en2x sowie die Gewerkschaft IGBCE setzen damit ein gemeinsames Zeichen für Wettbewerbsfähigkeit, Verlässlichkeit, Investitionen, gute, sichere Arbeit und Klimaschutz, der auch energieintensiver Industrie die Transformation ermöglicht, ohne die Ziele aus den Augen zu verlieren.
Hintergrund ist die herausfordernde Situation gerade der energieintensiven Branchen am Standort Deutschland. Strukturelle Faktoren und externe Einflüsse setzen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und der Betriebe derzeit stark unter Druck. Seitens en2x hat der Vorstandsvorsitzende Patrick Wendeler den Raffineriepakt unterzeichnet. „Der Raffinerieindustrie fällt eine doppelte Schlüsselrolle in der industriellen Wertschöpfung in Deutschland zu. Hier entstehen zum einen die Grundprodukte, die in der chemischen Industrie weiterverarbeitet werden – ohne Raffinerie keine Chemie. Zum anderen bietet sie Versorgungssicherheit durch Kraftstoff-Produktion im eigenen Land. Das ist gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten und Krisen ein elementarer Bestandteil aktiver Sicherheitspolitik. Der Chemie- und Raffineriepakt ist ein wichtiger Schritt, um wieder wettbewerbsfähige Standortbedingungen zu schaffen und eine resiliente Energie- und Grundstoffversorgung zu erhalten.“ so Wendeler nach dem NRW-Chemiegipfel in Düsseldorf.