Eni

Eni Deutschland stellt eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung in den Fokus. Ziel ist es, langfristigen wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zu verknüpfen. Eni ist an den Raffinerien Bayernoil und PCK Schwedt beteiligt und betreibt unter den Marken Agip und Eni ein Netz von rund 480 Tankstellen. Die italienische Konzernmutter engagiert sich für die Energiewende und ergreift Maßnahmen, mit denen bis 2050 CO2-Neutralität erreicht werden soll.

Eine der innovativsten Bioraffinerien Europas

Biofuels | Im sizilianischen Gela betreibt Eni eine innovative Bioraffinerie. Die im August 2019 in Betrieb genommene Anlage hat eine Verarbeitungskapazität von bis zu 750.000 Tonnen pro Jahr und kann immer größere Mengen an gebrauchten Pflanzen- und Frittierölen, tierischen Fetten und Abfällen/Nebenprodukten zu hochwertigen Biokraftstoffen verarbeiten.

Bioraffinerie

Kreislaufwirtschfaft dank eigener Biomass Treatment Unit

Biofuels | Dank einer eigenen Biomass Treatment Unit (BTU) kann die Eni-Bioraffinerie in Gela bis zu 100 Prozent der verarbeiteten Biomasse aus Altspeiseöl und Fetten aus der Fisch- und Fleischverarbeitung in Sizilien nutzen, somit steht diese Biomasse nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Das Ergebnis ist ein regionales Kreislaufwirtschaftsmodell für die Produktion von Biodiesel, Bio-Naphtha, Bio-LPG und Bio-Jet. Zusätzlich soll auch Rizinusöl in der Bioraffinerie verwendet werden, und zwar im Rahmen eines Versuchsprojekts zum Anbau von Rizinuspflanzen in den Halbwüsten Tunesiens. Damit soll Palmöl, das Eni ab 2023 nicht mehr im Produktionsprozess verwenden wird, vollständig ersetzt werden.

Biomass Treatment Unit

Eni produziert nachhaltiges Flugbenzin

Flugverkehr | Eni produziert alternatives, nachhaltiges Kerosin (SAF), das kurz- bis mittelfristig erheblich zur Dekarbonisierung der Luftfahrt beitragen wird. Das sogenannte Biojet von Eni wird ausschließlich aus Abfällen und Reststoffen hergestellt, was der strategischen Entscheidung des Unternehmens entspricht, ab 2023 kein Palmöl mehr zu verwenden. Bis 2030 soll eine Produktionskapazität von mindestens 500 000 Tonnen Biojet jährlich erreicht werden.

Biojet-Produktion

Integrierte Plattform für Chemie aus erneuerbaren Energien

Chemische Industrie | Versalis, das Chemieunternehmen von Eni, stellt am Standort in Crescentino (Italien) Bioethanol aus lignozellulosehaltiger Biomasse her. Die Anlage produziert fortschrittliches Bioethanol, das der europäischen Renewable Energy Directive (RED II) entspricht, da es aus Rohstoffen gewonnen wird, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen. Die Anlage kann 200.000 Tonnen Biomasse pro Jahr verarbeiten, mit einer maximalen Produktionskapazität von etwa 25.000 Tonnen Bioethanol pro Jahr. Mit dem Hände- und Flächendesinfektionsmittel Invix® wird dort auch ein erstes „Medizinprodukt“ mit biobasiertem Ethanol als Wirkstoff hergestellt.

Bioethanol-Produktion

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